Rechtliches
Transparenz und Vertrauen sind uns wichtig
Transparenz und Vertrauen sind uns wichtig
Stand: Juli 2026 · Version 2.1 – überarbeitet gemäß Legal Due Diligence Review
a) Geltungsbereich. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Buchungen und Aufenthalte in Ferienwohnungen/Serviced Apartments der TwentyOne Apartments UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Anbieter“).
b) Vertragspartner und Mindestalter. Vertragspartner können Verbraucher (§ 13 BGB) und Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Der Hauptbucher muss mindestens 18 Jahre alt und voll geschäftsfähig sein (§§ 104 ff. BGB). Bucht ein Unternehmen, versichert die buchende Person, hierzu bevollmächtigt zu sein. Bei Buchung durch eine natürliche oder juristische Person im Namen eines Unternehmens haftet die buchende Person persönlich, sofern keine wirksame Bevollmächtigung vorliegt (§ 179 BGB).
c) Vertragssprache und anwendbares Recht. Vertragssprache ist Deutsch. Es gilt deutsches Recht. Bei Buchungen durch Verbraucher mit Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat bleibt der durch die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des jeweiligen Aufenthaltsstaates gewährte Schutz unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO/EU 593/2008).
a) Vertragsschluss. Direktbuchungen: Buchungen erfolgen häufig telefonisch (Klärung von Verfügbarkeit und Preis). Der Vertrag wird durch das telefonische Einverständnis beider Parteien begründet. Der Anbieter weist den Gast am Ende des Telefonats ausdrücklich darauf hin, dass diese AGB Bestandteil des Vertrages sind und mit der Rechnung übermittelt werden. Die Rechnung wird dem Gast unmittelbar nach dem Telefonat per E-Mail zugesandt und enthält diese AGB als Anhang. Mit Leistung der Zahlung erklärt der Gast sein Einverständnis mit den beigefügten AGB, die ihm vor Zahlung zur Kenntnis gebracht wurden (§ 305 Abs. 2 BGB). Der Gast ist ausdrücklich aufgefordert, die AGB vor der Zahlung zu lesen.
Portalbuchungen (z. B. Airbnb, Booking.com): Bei Buchungen über Vermittlungsplattformen erfolgt die Einbeziehung dieser AGB im Rahmen des jeweiligen Plattform-Buchungsprozesses; abweichende Plattformbedingungen gehen vor. Die Rechnung wird dem Gast nach Abschluss des Aufenthalts ausgestellt und dient ausschließlich als Zahlungsbeleg. Eine erneute AGB-Einbeziehung bei Rechnungsstellung ist in diesem Fall nicht erforderlich, da der Vertragsschluss bereits über die Plattform erfolgt ist.
b) Zahlungsbedingungen bei Direktbuchungen. Bei Direktbuchungen ist der Rechnungsbetrag sofort fällig und mit Rechnungsstellung zu leisten. Es wird keine gesonderte Buchungsbestätigung ausgestellt; die Rechnung gilt zugleich als Leistungsbeleg. Bei Buchungen über Plattformen (z. B. Airbnb, Booking.com) gelten die dort festgelegten Zahlungsfristen.
c) Kaution. Eine Kaution kann erhoben werden, um Schäden oder Regelverstöße abzudecken. Die Höhe der Kaution wird in der Rechnung ausgewiesen. Sie wird innerhalb von 14 Tagen nach Abreise und abschließender Prüfung der Unterkunft zurückgezahlt, sofern keine berechtigten Abzüge vorliegen. Über geltend gemachte Abzüge wird der Gast unverzüglich mit Belegen in Textform informiert.
d) Ausbleibende Zahlung – Rücktrittsrecht des Anbieters. Erfolgt keine fristgerechte Zahlung, ist der Anbieter nach fruchtlosem Ablauf einer gesetzten Nachfrist von 5 Werktagen berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (§§ 280, 323 BGB) und die Unterkunft anderweitig zu vermieten. Dem Anbieter bleiben weitergehende Schadensersatzansprüche vorbehalten.
e) Verzugszinsen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank berechnet. Darüber hinaus ist der Anbieter berechtigt, weitere Verzugsschäden geltend zu machen.
f) Kosten der Rechtsverfolgung. Im Falle des Zahlungsverzugs hat der Gast sämtliche durch die Beitreibung der Forderung entstehenden angemessenen Kosten zu tragen, insbesondere Mahnkosten, Inkassokosten und Anwaltskosten nach dem RVG.
g) Nebenkosten, EV-Laden, Energiemissbrauch. Nebenkosten für Wasser, Abfall, Strom und Heizung sind inklusive (Fair-Use-Grundlage). Eine gesonderte Abrechnung erfolgt grundsätzlich nicht.
Das Laden von Elektrofahrzeugen über den Stromanschluss der Unterkunft ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig. Erfolgt ein Laden ohne Zustimmung, ist der Anbieter berechtigt, den Mehraufwand pauschal mit 10 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. pro Tag der Nutzung zu berechnen. Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Mehraufwand entstanden ist; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
Bei erkennbar missbräuchlicher Energienutzung – insbesondere dem dauerhaften Betrieb zusätzlicher stromintensiver Geräte wie elektrischer Heizkörper oder Heizlüfter oder dauerhaftem Heizen bei geöffneten Fenstern – ist der Anbieter berechtigt, den dadurch entstehenden Mehraufwand pauschal mit 25 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. pro Tag der missbräuchlichen Nutzung zu berechnen. Als missbräuchlich gilt insbesondere: der Betrieb privater elektrischer Heizgeräte, Klimageräte oder ähnlicher Hochverbrauchsgeräte, die nicht zur Grundausstattung der Unterkunft gehören. Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Mehraufwand entstanden ist; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
h) Zahlungsdienstleister. Erfolgt die Zahlung über einen Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Stripe, gelten zusätzlich deren Nutzungsbedingungen.
i) Transaktionsgebühren bei Rückerstattungen. Bei Rückerstattungen über PayPal oder Stripe kann der Anbieter die tatsächlich anfallenden Transaktionsgebühren einbehalten, sofern die Rückerstattung ausschließlich auf ausdrücklichem Wunsch des Gastes oder im Rahmen einer Kulanzregelung erfolgt und kein Verschulden des Anbieters vorliegt. Transaktionsgebühren werden nur einbehalten, soweit sie dem Anbieter nachweislich entstanden sind.
j) Örtliche Abgaben / Beherbergungssteuer. Örtliche Abgaben und Steuern (z. B. Beherbergungssteuer/Kurtaxe), die gesetzlich anfallen, sind vom Gast zusätzlich zu tragen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen über Beherbergungsleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt kein Widerrufsrecht. Eine Stornierung ist daher nur zu den unter Ziffer 4 genannten Bedingungen möglich.
Hinweis: Bei Online-Buchungen bleiben die vorvertraglichen Informationspflichten nach §§ 312d, 246a EGBGB anwendbar. Entsprechende Pflichtinformationen werden auf der Buchungsseite bereitgestellt.
Stornierungen müssen in Textform erfolgen (z. B. per E-Mail). Es gelten folgende Bedingungen:
Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Stornierung in Textform beim Anbieter. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Dem Gast bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Bei erfolgreicher Weitervermietung ist eine kulante Rückerstattung möglich.
Vorzeitige Abreise: Eine vorzeitige Abreise vor dem gebuchten Abreisedatum berechtigt nicht zur anteiligen Rückerstattung des Mietpreises, sofern die vorzeitige Abreise nicht auf einem Verschulden des Anbieters beruht.
Der Anbieter ist berechtigt, eine bereits automatisiert bestätigte Buchung innerhalb von 48 Stunden nach Zugang der Buchungsbestätigung durch Erklärung in Textform gegenüber dem Gast zu widerrufen, wenn objektive, in der Person des Gastes liegende Gründe vorliegen, die eine Durchführung des Aufenthalts für den Anbieter unzumutbar machen. Dies gilt insbesondere, wenn
Macht der Anbieter von diesem Recht Gebrauch, werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen, vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Gastes sind ausgeschlossen, soweit den Anbieter kein Verschulden trifft.
Bei Buchungen über Vermittlungsplattformen (z. B. Airbnb, Booking.com) richtet sich ein Stornierungsrecht des Anbieters ausschließlich nach den dort geltenden Plattformbedingungen; diese Regelung findet insoweit keine Anwendung (vgl. Ziffer 2a).
a) Check-in / Spätanreise. Check-in ist grundsätzlich zwischen 15:00 Uhr und 00:00 Uhr möglich, sofern nicht anders vereinbart. Bei Anreise nach 00:00 Uhr wird eine Late-Check-in-Gebühr von 30 € zzgl. gesetzlicher MwSt. erhoben, sofern nicht im Rahmen der Buchung individuell etwas anderes vereinbart wurde. Eine Spätanreise ist vorab in Textform anzukündigen.
b) No-Show. Trifft der Gast am Anreisetag nicht ein und teilt er keine Verspätung bis 18:00 Uhr des Anreisetages in Textform mit, gilt dies als Nichtanreise (No-Show). Der volle Buchungspreis bleibt geschuldet. Der Anbieter ist berechtigt, das Mietverhältnis mit sofortiger Wirkung zu kündigen und die Unterkunft anderweitig zu vermieten; Erlöse aus einer Neuvermietung werden auf die Forderung angerechnet.
c) Personenzahl. Die Wohnung ist ausschließlich für die angemeldete Personenzahl und den vereinbarten Zeitraum gemietet. Eine Überschreitung der maximalen Personenzahl ist nicht gestattet und kann zur fristlosen Kündigung führen.
d) Räumungspflicht / Vorenthaltungsentschädigung. Der Aufenthalt endet spätestens zum vereinbarten Check-out-Zeitpunkt. Die Unterkunft ist vollständig zu räumen und sämtliche Schlüssel/Zugangsmittel sind zurückzugeben. Eine Verlängerung ist nur wirksam, wenn sie vor Ablauf der Mietzeit ausdrücklich in Textform vereinbart wird.
Gibt der Gast die Unterkunft nach Mietende nicht zurück, schuldet er eine Nutzungsentschädigung gemäß § 546a BGB in Höhe von 150 % des vereinbarten Übernachtungspreises pro angefangenen Tag der Vorenthaltung, zzgl. gesetzlicher MwSt. Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
Das Mitbringen von Haustieren jeglicher Art ist in der Unterkunft ausnahmslos verboten. Eine Genehmigung durch den Anbieter ist nicht möglich.
Wird gegen dieses Verbot verstoßen, ist der Anbieter berechtigt, das Mietverhältnis mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen und den Gast der Unterkunft zu verweisen. Zusätzlich wird eine Sonderreinigungsgebühr von pauschal 250 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. fällig. Dem Gast bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Der Gast haftet darüber hinaus für alle durch das Tier verursachten Schäden.
Die Ausstattung darf vertragsgemäß und pfleglich genutzt werden. Schäden oder Ausfälle sind unverzüglich zu melden. Sonderwünsche sind möglich, müssen aber vom Anbieter in Textform bestätigt werden. Fotos und Beschreibungen dienen der realistischen Darstellung der Unterkunft; Abweichungen in Details sind möglich. Der Anbieter behält sich vor, Ausstattungsgegenstände durch gleichwertige oder höherwertige Alternativen zu ersetzen, sofern der vertragsgemäße Gebrauch nicht beeinträchtigt wird.
a) Sorgfaltspflicht. Der Gast verpflichtet sich, das Apartment, Inventar und Außenanlagen sorgsam zu behandeln.
b) Mangelmeldepflicht und Check-in-Protokoll. Etwaige Mängel oder Schäden sind vom Gast unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach Bezug der Wohnung in Textform an den Anbieter zu melden. Werden Mängel oder Schäden nicht innerhalb dieser Frist gemeldet, wird widerleglich vermutet, dass die Unterkunft bei Übergabe in einwandfreiem Zustand war. Die gesetzlichen Rechte des Gastes bleiben im Übrigen unberührt.
c) Schadensdokumentation. Werden bei einer Zwischenreinigung oder nach dem Check-out Schäden festgestellt, werden diese dokumentiert (z. B. Fotos/Protokoll) und dem Gast in Rechnung gestellt, sofern der Gast den Schaden zu vertreten hat. Dem Gast bleibt der Gegennachweis ausdrücklich vorbehalten.
d) Haftung des Anbieters. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); in diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mitgebrachte Wertgegenstände besteht nur bei Vorsatz/grober Fahrlässigkeit oder soweit eine gesetzliche Haftung zwingend vorgesehen ist.
e) Haftung des Gastes. Der Gast haftet für alle durch ihn verursachten Schäden an der Mietsache sowie für Schäden, die durch mitreisende oder ihn besuchende Personen oder Tiere entstehen.
f) Pflichten am Abreisetag. Am Abreisetag sind alle persönlichen Gegenstände (inkl. Kühlschrankinhalt) zu entfernen, Müll zu entsorgen und Geschirr gereinigt zurückzustellen. Bei Zuwiderhandlung wird ein Mehraufwand von 25 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. pro angefangener Stunde zzgl. Materialkosten berechnet. Dem Gast bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
a) Reinigungszuschlag. Die Wohnung ist während des Aufenthalts sauber zu halten. Bei starker Verschmutzung oder Verstößen gegen übliche Reinigungsstandards kann eine zusätzliche Reinigungsgebühr berechnet werden: 25 € netto zzgl. gesetzlicher MwSt. je angefangene Stunde zzgl. Materialaufwand. Dem Gast bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Mehraufwand entstanden ist; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
b) Rauchverbot. Rauchen in der Wohnung ist untersagt. Bei Verstoß wird eine Reinigungspauschale von 250 € erhoben. Dem Gast bleibt der Nachweis geringerer Kosten ausdrücklich vorbehalten; höhere nachweisbare Kosten bleiben dem Anbieter vorbehalten.
c) Hausordnung. Die Hausordnung ist über unsere Hausregeln-Seite sowie zusätzlich als Link zur digitalen Gästemappe des Anbieters einsehbar und ist Bestandteil des Vertrages. Sie enthält alle wesentlichen Verhaltens- und Nutzungsregeln, insbesondere zu Ruhezeiten (22:00–07:00 Uhr), Rücksichtnahme auf Nachbarn und Nutzung der Gemeinschaftseinrichtungen. Der Link zur Gästemappe wird dem Gast spätestens mit der Rechnung übermittelt. Die Kenntnisnahme ist Voraussetzung für den Aufenthalt.
d) Langzeitaufenthalte. Bei längeren Aufenthalten kann eine regelmäßige Zwischen-/Pflichtreinigung (z. B. alle 14 Tage inkl. Wäschewechsel) vereinbart werden; Umfang und Kosten werden in der Rechnung bzw. einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung festgehalten.
Die Schlüsselübergabe erfolgt persönlich, über eine sichere Schlüsselbox oder durch Hinterlegung in der Wohnung. Bei Schlüsselverlust trägt der Gast sämtliche dadurch entstehenden Kosten, insbesondere für Schlüsseldienst und Ersatzschlüssel. Kosten für den Austausch der Schließanlage werden nur dann berechnet, wenn der Austausch aus Sicherheitsgründen objektiv erforderlich ist und das Sicherheitsrisiko durch den Schlüsselverlust des Gastes verursacht wurde; maßgeblich ist der verhältnismäßige Anteil des Gastes. Ein Anspruch auf Ersatzunterkunft oder Erstattung wegen Schlüsselverlust/-defekt besteht nur bei Vorsatz/grober Fahrlässigkeit des Anbieters.
Kann die Schlüsselübergabe ausnahmsweise nicht direkt am Apartment erfolgen, kann der Anbieter dem Gast eine alternative Abholadresse im Umkreis von bis zu 10 km um die gebuchte Unterkunft benennen. Die genaue Adresse wird dem Gast rechtzeitig vor Anreise, spätestens jedoch mit der Anreiseinformation, in Textform mitgeteilt. Auf Wunsch des Gastes kann alternativ eine persönliche Übergabe vor Ort vereinbart werden, sofern dies dem Anbieter zeitlich möglich ist. Dem Gast entstehen durch den zusätzlichen Weg keine vom Anbieter zu erstattenden Mehrkosten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Der Anbieter stellt dem Gast einen WLAN-Zugang zur Verfügung. Der Gast verpflichtet sich, den Zugang nicht missbräuchlich zu nutzen (z. B. illegale Downloads, Verbreitung rechtswidriger Inhalte, Hackeraktivitäten, Filesharing oder Streaming urheberrechtlich geschützter Inhalte ohne Lizenz). Der Anbieter haftet nicht für Störungen/Unterbrechungen des Internetzugangs, soweit diese nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Der Gast stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einem rechtswidrigen Verhalten des Gastes beruhen.
Nur angemeldete Personen dürfen die Wohnung nutzen. Nicht angemeldete Besucherinnen und Besucher dürfen sich nur tagsüber (08:00–22:00 Uhr) und mit Wissen des Anbieters in der Unterkunft aufhalten. Der Anbieter ist berechtigt, den Aufenthalt bei grobem Fehlverhalten fristlos zu beenden. Als grobes Fehlverhalten gilt insbesondere:
Bei höherer Gewalt, Naturkatastrophen, behördlichen Anordnungen, Pandemien oder anderen außergewöhnlichen Umständen, die eine Nutzung der Unterkunft unmöglich machen, ist der Anbieter von seiner Leistungspflicht befreit. Wird die vertraglich vereinbarte Nutzung der Unterkunft durch höhere Gewalt unmöglich, werden bereits geleistete Zahlungen für nachweislich nicht nutzbare Zeiträume anteilig erstattet, abzüglich bereits entstandener Unkosten des Anbieters (z. B. bereits gebuchtes Personal, Vorleistungen). Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Bei behördlichen Beschränkungen oder Reisewarnungen wird im Einzelfall eine kulante Lösung angestrebt.
a) Vertragszweck und Nutzungscharakter. Diese Vereinbarung begründet ausschließlich ein befristetes Mietverhältnis über möblierte Ferienunterkünfte bzw. Serviced Apartments zu vorübergehenden Wohnzwecken (Kurzzeitmiete). Die Unterkunft dient nicht als Ersatz für einen dauerhaften Wohnsitz des Gastes und begründet keinen Hauptwohnsitz i. S. d. Melderechts. Eine Nutzung als primärer Lebensmittelpunkt ist ausdrücklich ausgeschlossen.
b) Maximale Vertragsdauer. Die Mietdauer je Einzelvertrag ist auf maximal 6 Monate begrenzt. Eine Verlängerung bedarf stets eines neuen, ausdrücklich in Textform geschlossenen Vertrages. Mehrere aufeinanderfolgende Buchungen begründen kein einheitliches Dauermietverhältnis; jeder Buchungsabschnitt ist ein rechtlich eigenständiger Vertrag.
c) Verbot der Ummeldung des Hauptwohnsitzes. Der Gast ist nicht berechtigt, die Unterkunft als Hauptwohnsitz oder alleinige Wohnanschrift polizeilich anzumelden. Eine Anmeldung nach dem Bundesmeldegesetz (BMG) ist nur mit ausdrücklicher vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
d) Kein kündigungsrechtlicher Bestandsschutz. Da es sich ausschließlich um möblierte Kurzzeitvermietung handelt, sind die Vorschriften über den sozialen Mieterschutz bei Wohnraum (insbesondere §§ 573, 574 BGB) nicht anwendbar. Der Ausschluss der stillschweigenden Verlängerung gemäß § 545 BGB ist in Ziffer 17e) vereinbart.
e) Gewerbliche Weitervermietung / Zwischenvermietung. Bucht ein Unternehmer (§ 14 BGB) die Unterkunft zum Zweck der gewerblichen Weitervermietung oder Weiterberechnung an Dritte (z. B. im Rahmen von Versicherungsleistungen, Relocation-Services oder vergleichbaren Dienstleistungen), bestätigt der Unternehmer mit Vertragsschluss, dass er in eigenem Namen und auf eigene Rechnung handelt und kein Umgehungsgeschäft zum Zweck der Erlangung von Mieterschutzrechten für Endnutzer vorliegt. Der Endnutzer ist nicht Vertragspartner des Anbieters.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Gastes (Name, Anschrift, Zahlungsdaten, ggf. IP-Adresse) ausschließlich zur Vertragsdurchführung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO). Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies für die Leistungserbringung erforderlich ist (z. B. Zahlungsdienstleister) oder gesetzlich vorgeschrieben. Der Gast hat das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO). Beschwerden können an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde gerichtet werden. Die vollständige Datenschutzerklärung gemäß Art. 13 DSGVO ist weiter unten auf dieser Seite sowie auf Anfrage als Dokument erhältlich.
Die Europäische Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit (§ 36 Abs. 1 Nr. 2 VSBG), es sei denn, dies wurde gesondert vereinbart.
a) Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung.
b) Anwendbares Recht. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Buchungen durch Verbraucher mit EU-Wohnsitz bleibt der Schutz zwingender Verbraucherschutzvorschriften ihres Heimatlandes gemäß Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO unberührt.
c) Gerichtsstand. Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz der TwentyOne Apartments UG (haftungsbeschränkt), An der alten Mühle 20, 41564 Kaarst. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
d) Änderungen. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Individuelle Abreden zwischen Anbieter und Gast gehen diesen AGB vor.
e) Ausschluss stillschweigender Verlängerung. Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses gemäß § 545 BGB wird ausgeschlossen. Setzt der Gast den Gebrauch nach Ablauf der Mietzeit fort, entsteht dadurch kein Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit; der Anbieter widerspricht einer Fortsetzung bereits jetzt ausdrücklich.
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